Januar 28, 2021

Bildunterschriften – Potenzial, How To & Best Practice

Storytelling auf Social Media

Bei Social Media und speziell bei Instagram geht es primär um visuelle Inhalte, das wissen wir schon längst. Auch, dass die Qualität und die Bearbeitung der Fotos dabei die entscheidende Rolle spielen. Aber: Viel wichtiger ist es in den letzten Jahren geworden, sich oder sein Unternehmen nicht nur in Form von Bildern „perfekt“ darzustellen, sondern gleichzeitig auch authentisch und vor allem seine menschliche Seite zu zeigen. Und das geht mithilfe der Bildunterschriften!

Mit der Bildunterschrift verleihst du deinem Foto eine Stimme und kannst damit das ausdrücken, was dir auf dem Herzen liegt und womit du deine Community begeistern und inspirieren möchtest.

Und weißt du, was das Beste daran ist? Wenn du deine Community mit den passenden Texten erreichst, dann erreichst du auch ihre Herzen und vor allem erreichst du damit, dass sie sich mit dir unter deinen Fotos unterhalten und ihre Meinungen und Erfahrungen austauschen und das stärkt gleichzeitig eure Bindung. Mithilfe meiner folgenden Tipps gelingt dir der perfekte Mix aus Fotos und Texten.

Bildunterschriften – Potenzial, How To & Best Practice. Wie du mit besserem Storytelling auf Social Media deine Follower begeisterst.

Wer das Potenzial der Bildunterschrift nicht erkennt, dem entgeht die Gelegenheit, mit seiner Community zu kommunizieren

Wenn ihr euch mal auf Social Media umseht, was fällt euch dabei meistens unter den Bildern der anderen Accounts auf? Richtig, schöne und professionelle Bilder haben sie nahezu alle, aber was ist mit (aussagekräftigen oder wertvollen) Bildunterschriften? Auch richtig, davon findet man eindeutig weniger. Dabei sind doch gerade Bildunterschriften eine fantastische Möglichkeit, sich von anderen abzuheben. Warum sollte man diese Möglichkeit dann nicht nutzen?

Ich selbst kenne zahlreiche Accounts, denen ich manchmal NUR wegen ihrer inspirierenden, witzigen oder informativen Bildunterschriften folge – klar, schöne Bilder sind die Grundvoraussetzung, aber wie gesagt: das haben sie ohnehin alle gemein.

Emotionen als Türöffner für Gespräche mit deiner Community

Nehmen wir einmal an, ich würde unter ein Foto eines meiner Brautpaare nur deren Namen schreiben. Wie kommt das wohl bei dir an, wenn du das Foto siehst? Du bleibst wahrscheinlich relativ emotionslos, denn ja, schöne Namen mögen sie haben, ein schönes Paar sind sie auch – super, Kamer zeigt mir schon wieder eines seiner – ohnehin tollen – Fotos – aber nichts Besonderes und vor allem nichts, was das Foto von vielen anderen dergleichen Art unterscheidet.

Was wäre aber, wenn ich unter diesem Foto eine Geschichte von genau diesem Brautpaar oder unserem gemeinsamen Shooting erzählen würde? Ich könnte dir unter dem Foto auch einen Tipp für z.B. die richtige Tageszeit für das Brautpaarshooting mitgeben. Ich bin mir sehr sicher, dass du meinen Post dann mit einer anderen Emotion ansehen und lesen wirst und eventuell teilst du auch deine Meinung zu dem von mir in der Bildunterschrift erwähnten Thema in den Kommentaren unter dem Bild mit mir und meiner Community. So würden wir ins Gespräch kommen und uns austauschen.

Bildunterschriften – Potenzial, How To & Best Practice. Wie du mit besserem Storytelling auf Social Media deine Follower begeisterst.
Das perfekte Bild ist geschossen und jetzt eine passende Bildunterschrift texten – so geht’s 

Schritt 1: Trainiere das Visuelle

Was ich damit meine? Ganz einfach: Stell dir vor, du sitzt mit einem deiner Brautpaare, das auf dem Bild abgebildet ist, an einem Tisch, ihr esst Kuchen und trinkt Kaffee. Packe in die Bildunterschrift zu diesem Bild nun genau das, was du den beiden in dem Moment zu diesem Bild sagen würdest: Gibt es lustige, schöne, aufregende Erinnerungen an die Entstehung des Bildes? Wie habt ihr euch im Moment, als das Bild gemacht wurde, gefühlt? An was denkst du, wenn du dieses Bild siehst?Und deine Antworten auf diese – und unzählige weitere Fragen – könnten hier in der Bildunterschrift Platz finden. Nimm deine Community mit zum Moment des Bildes und lass sie fühlen, was du und das Brautpaar damals gefühlt habt. Das schweißt zusammen und macht euch echter. Probiert es aus!

Schritt 2: Erzähle Geschichten zu deinen Fotos

Passend zu Schritt 1 geht es nun mit Schritt 2 weiter: Überlege dir, was du zu dem geposteten Bild erzählen möchtest – welche Erinnerungen verbindest du damit? Welche Erfahrung hast du bei diesem Shooting eventuell gemacht? Somit kannst du deiner Community Tipps und Tricks auf den Weg geben, mit denen sie sicherlich etwas anfangen können. Und wenn du jetzt denkst, das sollte immer etwas super Seriöses sein, dann liegst du daneben, den wen erheitert nicht auch eine lustige Geschichte ab und an? Ich mache es nicht anders, achte einmal darauf.

Jeder von uns hat so viel zu erzählen und glaubt mir, das stimmt! Wenn du dir einmal ein paar Minuten Gedanken dazu machst, dann – und da bin ich mir sicher – fallen dir sicherlich einige Empfehlungen für deine Community ein. Oft nehmen wir all dieses Informationen als selbstverständlich an, weil sie das für uns auch sind, aber glaube mir, wenn ich dir sage, dass du diese Dinge nicht oft genug mit deinen Followern teilen kannst, denn nicht jeder sieht immer jeden deiner Posts oder ist gerade super aufmerksam beim Scrollen durch den Feed und was dabei noch viel wichtiger ist: Es sind super hilfreiche Informationen, die du für deine Paar bereitstellst, die für sie relevant sind.

Wenn du zum Beispiel an ein Getting Ready Bild denkst: Was würdest du hierzu schreiben? Wie wäre es denn mit einem Tipp fürs Getting Ready, der auf deinen zahlreichen Erfahrungen beruht? Ich zum Beispiel empfehle meinen Brautpaaren immer wieder, das Getting Ready nicht zu Hause, sondern am besten in einem Hotelzimmer zu machen. Das hat viele Gründe: helleres Licht, viel Platz, schöne und entspannte Atmosphäre … Und genau diese wertvolle Information ist wie gemacht für dieses Bild. Das ist einfach, richtig?

Übung macht den Meister

Ich bin mir sicher, dass dir diese Tipps das Texten unter deinen Social Media Bildern vereinfachen werden – probiere es am besten gleich aus. Und keine Angst: Heute brauchst du dafür vielleicht 20 Minuten, das ist vollkommen okay, du musst dich hier ja auch erst einspielen. Aber du wirst sehen, schon ganz bald wirst du zunehmend weniger Zeit investieren müssen, um wertvolle Bildunterschriften zu erhalten. Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister!

Und das Beste: Wenn du mit der Zeit herausgefunden hast, wie deine Community tickt, was ihr gefällt, worauf du am meisten Reaktionen erhältst, dann weißt du auch, in welche Richtung sich deine Bildunterschriften entwickeln können. Höre auf deine Follower, sie zeigen dir, was bei ihnen gut ankommt – du wirst schon sehen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg beim Texten und freue mich, über deine Erfahrungen dazu unten in den Kommentaren. Lass uns gerne auch hier über Tipps & Tricks austauschen. Man hört nämlich nie auf zu lernen. Bis dahin, dein Kamer

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